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Vom Landkreis Cloppenburg beauftragtes Vermittlungsbüro für professionelle Kindertagespflege
Beratung, Vermittlung und Fortbildung für Tagespflegepersonen
Unterstützung von Eltern bei der Suche nach einer qualifizierten Betreuung
Wer betreut die Kinder?
1: Martina
2: Petra
Ein Tag mit meinen Tageskindern
3: Sabine aus Cloppenburg
Hallo liebe Eltern
Ich habe einige Jahre mit meinen Tageskindern sehr viel gespielt und gelacht und die Zeit sehr genossen. Nun bin ich keine Tagesmutter mehr. Aber damit Sie sehen, wie Kindertagespflege aussehen kann, ist meine alte Homepageseite erhalten geblieben. Viel Spaß beim Stöbern
Gegen neun Uhr machen wir alle unsere geliebte Joghurtpause. Dann überlegen wir schon einmal, was wir als nächstes spielen.
Bei schönem Wetter zieht es uns eh nach draußen in den Garten. Dort warten Sandkasten, Kinderbank, Zelt mit Krabbeltunnel, Autos und ….. viele, viele interessante Blumen, die Tabea dann sofort alle pflücken muss. Sie kommt strahlend mit einer Handvoll Blüten an und überreicht sie mir freudig. Ach, ja!
Wann geht´s denn heute bei uns los? Ach ja, viertel vor sieben (ausschlafen ist für Tagesmütter Luxus). Das erste Kind (Marcel) braucht so früh erst mal seine Kuscheleinheiten und dann natürlich mit der ganzen Familie ein ausgiebiges Frühstück (mein Mann und mein zurzeit - in 2009 - schon 16-jähriger Sohn sind auch mit dabei). Marcel liebt es, unseren Sohn in die Schule zu verabschieden. Der Hals wird am Fenster immer länger und erst wenn  Philipp nicht mehr zu sehen ist, widmet er sich wieder seinen Spielsachen.

Marcel kann zwar noch nicht viel sprechen, wenn es aber kurz vor acht klingelt und das zweite Kind kommt, es ist Tabea mit ihrem Papa, ist bei ihm immer die Freude ganz groß.
Sofort geht es auf den Spielteppich, wo zurzeit das Turmbauen mit Duplosteinen der ganz große Renner ist.
Auch Ihr Mittagessen, was ich gegen halb elf für die Kinder erwärme, teilt sie gern.
Zwei Uhr, die "Jungs" sind endlich wieder unter sich -Tabea wurde abgeholt. Aber heute werden wir sie ja noch einmal sehen, denn wir wollen Tabea in ihrem Zuhause besuchen.
Mit Sack und Pack und Bollerwagen kommen wir bei ihr an und erobern ihren Garten, der - wie fantastisch - ein kleines Kinderparadies ist. Es ist eigentlich zu kalt für Trecker, Zwergenhaus, Schaukel und Rutsche, aber keinen scheint das irgendwie zu stören.
In ihr Spiel vertieft, lassen sie sich nur von ein paar Keksen ablenken. Denn bekanntlich ist das Spielen ja die Arbeit der Kinder und seine Arbeit soll man nicht unterbrechen.
Jakob fordert noch schnell sein "Buttabu" und fällt seiner Mutter dann um halb sieben ziemlich müde in die Arme. Und ich? Ich habe nach zwölf Stunden mit meinen Lieblingen Feierabend und freue mich auf den nächsten Tag.
Tabeas Mama macht zum Abschluss noch ein Foto von der ganzen Rasselbande und mir, dann soll es eigentlich schon nach Hause gehen. Soll ..., denn Tabea scheint auch schon ganz gut zu wissen, was die Jungs interessiert! Mal eben im Vorübergehen zeigt sie uns noch ihr Spielzimmer. Himmel, die Begeisterung! Das Bällebad hat es sofort Marcel angetan und Jaja findet ein interessantes Auto nach dem anderen. Das müssen sie erst mal genießen. Nur mit Mühe und Not kann ich die Kinder wieder in den Bollerwagen setzen. Zur "Beruhigung" noch eine Banane und dann schnell nach Hause. Denn um viertel vor sechs wird, wie immer, Marcel abgeholt.
Um elf Uhr liegen Marcel und Tabea selig in ihren Betten. Nico ist inzwischen schon weg und ich habe kurz Zeit, das Essen für meine Familie zuzubereiten, bevor gegen halb zwei Jakob, genannt Jaja, zu uns kommt.
Nach der üblichen herzlichen Begrüßung muss die Jacke von Tabea unbedingt ordentlich auf den richtigen Haken gehängt werden, sonst würde sie schimpfen. Auch auf ihre "Stoppis" mit Erni besteht sie unbedingt.
4: Sonja
5: Marianne
6: Julia
Einmal in der Woche haben wir für zwei Stunden Nico bei uns. Der Kleinste im Bunde wird von Tabea auch immer ganz liebevoll umsorgt. Sie bringt ihrem "Nuki" - Nico geht nicht - die Pulla, baut mit ihm einen Turm oder gibt ihm auch schon mal ´ne Schippe Sand auf den Kopf.
7: Hanka
Und in der Zeitung sind wir auch schon gewesen. Der Reporter hat mal so richtig miterlebt, wie toll es bei einer Tagesmami sein kann.

Den Artikel könnt Ihr lesen auf der Seite "Wichtige Stationen im Leben des Kindertagespflegebüros" oder
Ihr klickt ganz einfach hierdrauf.
Heute sagte Tabea: "Ich krieg´die Krise!"

Daraufhin interpretierte die Tagesmutter Sabine, Tabea würde die Krise kriegen, wenn nicht endlich die neuen schönen Fotos ins Internet kommen. Damit auch das letzte, hier noch nicht zu sehende Tageskind vertreten ist.
(Die Verfasserin dieses Textes hat nun leider den Namen dieses Kindes vergessen. Sie hofft, es ist ihr verziehen.)
Auf diesen Fotos ist das Kind (es handelt sich um einen Jungen) noch nicht zu sehen. Dafür aber Sabines Garten oder was der Schnee davon erahnen läßt.

Dieser Schnee reichte im Laufe des Winters den Kleinen manchmal bis ans Knie, was jedoch kein Grund war, nicht draußen Fußball zu spielen. Echte Sportler lassen sich eben durch nichts erschüttern.

Sie rufen höchstens noch: "Sabine, mach schnell ein Foto. Wir bauen gerade einen Kinderturm!"
Wenn sich dann alle ausgetobt haben, geht es rein in die warme Stube. Gemütlich ist es hier. Und jetzt taucht das bisher unbekannte Kind auf. Welcher der Rabauken ist es wohl? Wer bis jetzt gut aufgepaßt hat, kann das Kind bestimmt herausfinden. (Übrigens ist die Verfasserin mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen, dass der Junge Ben heißt. Oder vielleicht. Oder auch nicht?)
Sabines Kinder verabschieden sich hiermit erst einmal mit den letzten Bildern dieses Winters.

Aber die Geschichte geht natürlich weiter. Wie das eben bei einer Tagesmutter aus Passion so ist. Und Sabine ist eine. Die nächsten Kinder klopfen schon sinnbildlich händeringend an die Tür und rufen: "Wann betreust Du endlich auch uns!?!"
P.S. Der Junge heißt wohl Nico. Oder Niko?
8: Zlata
9: Ina
10: Irene